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Eine Leistung, die Mut macht! 82:95-Niederlage im Derby in Ulm

17.03.2018

Bild: Harry Langer

Auch das 14. Derby zwischen Ulm und Tübingen geht an die Münsterstädter. Vor 6200 Zuschauern in der ausverkauften ratiopharm arena setzte sich die Mannschaft von Trainer Thorsten Leibenath nach zuvor vier Niederlagen in Serie mit 95:82 (51:43) durch. Die Tübinger mussten ohne Ryan Brooks (Vertragsauflösung) und den verletzten Center Phillipp Heyden auskommen. Beim Gastgeber fehlten mit Ryan Thompson (Hand) und Da´Sean Butler (Knie) ebenfalls zwei Akteure, dazu wurde Center Tim Ohlbrecht nicht eingesetzt. Das Team von Trainer Mathias Fischer zeigte über 40 Minuten eine beherzte kämpferische Leistung. Nach zehn Zeigerumdrehungen lagen die Gäste sogar mit 24:22 in Führung. Auch nach 15 gespielten Minuten führte man zur Verwunderung des Heimpublikums (36:35), im weiteren Verlauf zogen die Hausherren das Tempo aber an und zogen Schritt für Schritt davon. Nach 28 Minuten lag Ulm erstmals mit zehn Zählern (69:59) in Front, fünf Minuten später mit 20 Punkten (84:64). Trotz der 24. Niederlage im 25. Spiel zeigten sich die Raubkatzen von einer positiven Seite. Sechs der acht eingesetzten Spieler punkteten zweistellig. Bester Akteur bei der Fischer-Truppe war Reggie Upshaw mit 19 Zählern, 13 Rebounds und sechs Assists. Die gleiche Punktausbeute bei den Ulmern konnte Ismet Akpinar verzeichnen. Weiter geht es für die Raubkatzen bereits am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen die GIESSEN 46ers. Hochball in der Paul Horn-Arena ist bereits um 19 Uhr.

Die Stimmen:

Thorsten Leibenath (Trainer ratiopharm ulm): „Es war die erwartet schwere Begegnung, aus der wir das Beste gemacht haben. Man hat der Mannschaft zu Beginn die Verunsicherung angemerkt. Mit fortlaufender Spieldauer hat sie sich aber eingespielt und die sich gebotenen Vorteile nutzen können. Da Tübingen ohne klassischen Fünfer und mit Sid Marlon Theis in Foul-Troubles gespielt hat, musste der Ball nach innen. Und das haben wir gut gemacht, den Ball aber auch wieder klug nach außen gebracht. Vor allem Jerrelle Benimon hat heute unter Beweis gestellt, wie gut er passen kann. Defensiv war es von uns nicht das Gelbe vom Ei - wir haben zu lange gebraucht, um umzuschalten. Aber die Einstellung und der Kampfgeist haben gestimmt und unsere offensiven Lösungen haben auch gepasst.“

Mathias Fischer (Trainer WALTER Tigers Tübingen): „Der Ulmer Sieg ist völlig verdient. Wir hatten insbesondere unter dem Korb Probleme zu verteidigen. Ulm hat den Ball "inside outside" sehr gut bewegt, viele freie Dreier bekommen und diese auch hochprozentig getroffen. Izmet Akpinar mit vier von fünf Dreiern hat heute einen super Tag erwischt. Das hat uns weh getan. Meine Mannschaft hat dennoch einen tollen Kampf geliefert und war im dritten Viertel auf drei Punkte dran. Nach einer Auszeit hat Ulm dann aber den Endspurt eingeleitet.“

Der Spielverlauf:

Die Tübinger starteten mit Jared Jordan, Barry Stewart, Mathis Mönninghoff, Upshaw und Sid-Marlon Theis in die Begegnung. Die Gäste kamen gut in das Spiel und führten bis zur vierten Minute mit 8:7, Ulms Kapitän Per Günther drehte das Momentum erstmals für seine eigene Farben. Per Korbleger machte der Blondschopf das 9:8 wenige Momente später. Trotz personeller Unterlegenheit legten die Fischer-Schützlinge einen beherzten Auftritt an den Tag. Mit einer tollen Einzelleistung egalisierte Upshaw mit seinen ersten Zählern den 12:12-Ausgleich nach fünf Zeigerumdrehungen. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels zogen die Ulmer die Zügel an und lagen immer mit einigen, wenigen Zählern in Führung. So nach neun Minuten mit 21:19. In der Defensive zeigte Upshaw einen sehr guten Auftritt, Rebound für Rebound (fünf am Viertelende) sicherte sich der 22-jährige Rookie aus den USA: 34 Sekunden vor der Sirene erzielte Stewart per Einzelleistung den 21:21-Ausgleich, auch den Bonusfreiwurf nach Foul legte der 30-Jährige in den Ulmer Korb (22:21). Highlight der ersten zehn Minuten war, dass Jacob Mampuya den ehemaligen NBA-Spieler Luke Harangody im letzten Angriff frisch machte und die überraschende 24:22-Viertelführung bescherte.

Raubkatzen halten die Partie bis zur Halbzeit offen

Und Mampuya legte nach Wiederanpfiff nach: Dreier zum 27:22 nach wenigen Sekunden. Das Publikum spürte, dass die eigene Mannschaft gegen den krassen Außenseiter Unterstützung benötigte. So standen alle in der ratiopharm arena, die Supporters Tübingen standen sowieso das gesamte Spiel. Nach zwölf Minuten nahm Leibenath beim Stand von 25:30 die erste Auszeit, Redebedarf war angesagt. Mampuya war zu dieser Zeit mit acht Punkten Topscorer der Partie. Nach zwei weiteren Minuten nahm auch Fischer sein erstes Timeout. In der Defensive wurden seine Akteure immer wieder leicht geschlagen, sodass die Ulmer einen schnellen 7:2-Run auf das Parkett legten. Hansjörg Lösel vom Schwäbischen Tagblatt zeigte sich „sprachlos“ ob der guten Vorstellung der Raubkatzen. Malcolm Lee erzielte sechs Zähler in Serie für Tübingen - Spielstand 36:35 für die Gäste, gleichzeitig Auszeit Ulm nach 15 Minuten. Dass die Neckarstädter so gut in der Partie waren, lag auch daran, dass viele Rebounds in den Händen der Fischer-Truppe landete. Mit einem 8:0-Lauf drehten die Münsterstädter den Rückstand in eine Führung - Spielstand 43:38 nach 17 Minuten, Auszeit Tübingen. Einige Unachtsamkeiten kosteten die Raubkatzen den Vorsprung. Beide Kontrahenten spielten zu diesem Zeitpunkt eine Zonenverteidigung. Nach elf Punkten für Ulm folgten sechs Zähler für Tübingen. Eine Minute vor der Halbzeit führte die Leibenath-Truppe mit 46:43. Es folgten weitere fünf Punkte für Ulm, mit 51:43 ging der Gastgeber in die Halbzeitpause.

Beide Mannschaften kamen gut aus der Pause zurück auf das Spielfeld. Fast alle Angriffe wurden effizient abgeschlossen, so stand es nach 23 Minuten 57:53 für die Ulmer. Das Spiel war weiter offen, zur Überraschung vieler in der Arena. Die Tigers machten ihre Sache gut, Kampf war Trumpf. So führten die Ulmer eine weitere Zeigerumdrehung später „nur“ mit 60:57 - dritte Auszeit Leibenath. Es war eine offensiv geprägte Begegnung, beide Mannschaften hatten Probleme in der Defensive. Das Ulmer Publikum war nun sehr aktiv. Als negative Folge legte Upshaw beide Freiwürfe vor der Fantribüne der Hausherren leichtfertig daneben. Es folgten gleichzeitig sechs Punkte für den Kontrahenten, Spielstand 66:57 nach 27 Minuten - dritte Auszeit Tübingen. Zwei Minuten vor Ende des dritten Abschnitts schraubte Ulms Spielmacher Akpinar die eigene Führung auf erstmals zehn Zähler (69:59). Der Nationalspieler war mit 19 Punkten bis dato bester Punktesammler in der Begegnung. Bei den Raubkatzen zeigte sich Upshaw mit 15 Zählern am treffsichersten. Mit einem Buzzer Beater von Katin Reinhardt aus der Distanz gingen die Ulmer mit einer 76:62-Führung in das letzte Viertel. Man merkte den Raubkatzen an, dass die Kräfte mit nur acht eingesetzten Spielern langsam nachließen. Dennoch war die Leistung auch nach 30 Minuten in Ordnung. Der Kampf und die Freude am Spiel waren weiterhin da.

Ulm sorgt für Entscheidung, Tübingen gibt nie auf

Harangody eröffnete die letzten zehn Minuten mit zwei Zählern zum 78:62. Ulm sorgte durch eine erneute Tempoverschärfung nun doch noch frühzeitig für die Entscheidung. Mit einem 8:2-Lauf nach drei Minuten betrug der Tübinger Rückstand erstmals 20 Zähler (64:84). Die Leibentah-Truppe spielte nun die tiefere Bank aus und verschaffte sich mit erfolgreichen Aktionen gleichzeitig Selbstvertrauen. Während bei den Raubkatzen die Köpfe nun immer röter vor Anstrengung wurden, spielten sich die Ulmer in einen Flow. Fast jeder Wurf war nun ein Treffer. Drei Minuten vor Rambo lagen die Hausherren mit 92:74 in Führung. Der Kontrahent verteidigte nun aber auch nicht mehr richtig, sodass Jordan einen Dreier aus über sieben Meter unbedrängt zum 77:92 einnetzten konnte. Dass sich die Fischer-Truppe nie aufgab, unterstrich ein 10:0-Lauf zum 80:92 eineinhalb Minuten vor dem Ende der 40 Minuten. Erst David Krämer durchbrach per Dreier den Lauf der Tübinger Bundesliga-Basketballer. Letztendlich setzte sich der Favorit mit 95:82 durch. Trotz der Niederlage kann man mit der Leistung unter Berücksichtigung der personellen Situation dennoch zufrieden sein.

Hier geht`s zur Statistik!

Dschungelgeflüster - der etwas andere Blick rund um das Spiel:

Happy Birthday!: Am heutigen Samstag feierte Mathis Mönninghoff seinen 26. Geburtstag. Die WALTER Tigers Tübingen gratulieren herzlich und wünschen für das neue Lebensjahr beruflich, privat und gesundheitlich alles Gute. Einen Tag später feiern mit Mannschaftsarzt Dr. Jürgen Fritz und dem ehemaligen Spieler Stanton Kidd (26 Jahre) zwei weitere bekannte Gesichter ihren Ehrentag. Kidd trifft mit seinem aktuellen Club Darussafaka Istanbul im EuroCup-Halbfinale auf den FC Bayern München mit Reggie Redding. Das Team aus der Türkei genießt in der Best-of-three-Serie das wichtige Heimrecht.

Nächste Saison auch gegen Ulm?: Nach der erneuten Niederlage in Ulm ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der sportliche Abstieg der Tübinger Bundesliga-Basketballer endgültig Realität wird. Damit sind die brisanten Derbys gegen den württembergischen Rivalen vorerst Geschichte, auch wenn die Ulmer die letzten 14 Begegnungen in Serie siegreich gestalten konnten. Bei einem Tübinger Abstieg gibt es dennoch die Möglichkeit, dass es in der kommenden Spielzeit 2018/2019 zu Partien zwischen Tübingen und Ulm kommt. Dazu muss die OrangeAcademy um die ehemalige Raubkatze Nils Mittmann drei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde das TEAM EHINGEN URSPING noch überholen, um selbst nicht wieder den sofortigen Gang in die ProB antreten zu müssen.

Heyden weiter verletzt, NBBL-Spieler Kunst füllt auf: Die Personaldecke bei den WALTER Tigers Tübingen ist aktuell so prekär wie schon lange nicht mehr. Nach dem Abgang von Ryan Brooks fehlte mit Center Phillipp Heyden (Rücken) ein weiterer Spieler beim Auswärtsspiel in Ulm, sodass Trainer Mathias Fischer aktuell nur neun Spieler im Kader hatte. Mit NBBL-Spieler Quentin Kunst füllten die Tübinger den Zehn-Mann-Kader für das Derby in Ulm. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche an Phillipp Heyden!

Supporters Tübingen beim Derby in Ulm: Trotz der ernüchternden sportlichen Bilanz in der easyCredit Basketball Bundesliga halten die Supporters Tübingen weiterhin treu und eisern zur Mannschaft. Für das Spiel in Ulm gelang es den Supporters, einen vollen Bus in die Münsterstadt auf die Beine zu stellen. Das verdient großen Respekt und große Anerkennung! Vielen Dank, dass ihr weiterhin da seid und das Team in diesen schlechten Zeiten moralisch unterstützt. Eines ist gewiss: Es kommen auch wieder bessere Tage! Gemeinsam werden wir dies schaffen... 

Nachfrage in Ulm ungebrochen hoch: 6200 Zuschauer besuchten das Derby zwischen Ulm und Tübingen. Erneut war die ratiopharm arena ausverkauft - wie bei jedem anderen Spiel im deutschen Basketball-Oberhaus seit der Eröffnung am 9. Dezember 2011. „Wir haben auch in dieser Saison 4500 Dauerkarten verkauft. Das Interesse an unserer Marke ist weiterhin enorm“, sagte Martin Fünkele, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei den Ulmern. Nach zuletzt vier Niederlagen sicherte sich die Mannschaft von Trainer Thorsten Leibenath den 14. Derbysieg hintereinander. Unter Leibenath haben die Ulmer noch kein Spiel gegen Tübingen verloren. Gleichzeitig war es für die württembergischen Rivalen ein wichtiger Erfolg im Kampf um die Playoff-Plätze.

WALTER Tigers Tübingen (Tobias Fischer)

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"Jeder erwartet einen Sieg von uns" - Julius Wolf von Science City Jena im Interview

05.04.2018

Forward Julius Wolf spielt aktuell seine fünfte Saison in Jena und wird darüber hinaus auch den Thüringern erhalten bleiben. Am Samstag tritt Wolf mit Science City Jena (20:30 Uhr, Paul Horn-Arena) in Tübingen an. Im Interview spricht der 25-Jährige über die persönliche sowie die Situation des Teams in der aktuellen Saison 2018/2019. Julius, Jena spielt auch in dieser Spielzeit 2017/2018 eine solide Saison. Mit dem Abstieg hatte das Team nie etwas zu tun. Was sind aus deiner Sicht die Erfo...  mehr


 

pgi-globale-inhalte-2, Rechter Rand